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Warum die Wissenschaft Videos gut findet

Und welchen Einfluss das Internet der Dinge hat

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Autor Kim Pintaric Marketing Manager

MYND – VIDEOWISSEN IN 100 SEKUNDEN

Warum es sich lohnt, diesen Artikel zu lesen:

  • Einsicht in das Videonutzen aus wissenschaftlicher Sicht
  • Welchen Einfluss das Internet auf Dinge hat
  • Wissenschaftliche Theorien zum Videokonsum

Warum die Wissenschaft Videos gut findet

UND WELCHEN EINFLUSS DAS INTERNET DER DINGE HAT

 

Man stelle sich folgendes Szenario vor. Man trifft sich in einer Kneipe und möchte mit Freunden reden, sich austauschen und Pläne schmieden. Der Gegenüber aber schaut einem weniger in die Augen, sondern viel mehr an einem vorbei. Natürlich, der Fernseher. Warum sich der Gesprächspartner neuerdings für Darts interessiert, fragt man sich, nachdem man nachgesehen hat, an welche bewegten Bilder man ihn und seine Aufmerksamkeit verloren hat. Die Antwort ist einfach: Wahrscheinlich findet er Darts gar nicht so spannend, aber er kann nicht anders. Er muss hinschauen.

Daniel Schunke Gründer

"Wissenschaftlichen Studien zufolge lassen sich mit Videos Inhalte leichter und anschaulicher vermitteln."

Warum wir hinschauen müssen

 

Professor Vorderer kennt das Beispiel sehr gut. Schon in der frühen Entwicklung des Menschen war es verankert “auf alles, was sich bewegt, zu reagieren”. Es könnte Gefahr drohen. Diese Verhaltensweise hat sich der Mensch bis heute bewahrt, um zu entscheiden, ob etwas gefährlich oder harmlos ist. Natürlich sind heutzutage die wenigsten Situationen bedrohlich, aber den Habitus haben wir beibehalten.

Vorderer erklärt weiter, dass man mittlerweile sogar sehr genau nachvollziehen kann, wohin Menschen schauen, wenn sie etwas auf einem Bildschirm betrachten. Mit Hilfe von Blickbewegungsregistrierung lässt sich sagen, dass wir erst die Ränder betrachten, um den Rahmen abzustecken und sobald Protagonisten zu sehen sind, schauen wir ihnen ins Gesicht und dabei vor allem in die Augen. Das ist deshalb so, weil man darüber die meisten Informationen erhält, ob etwas eine Bedrohung sein könnte oder eben nicht.

Interview mit Prof. Dr. Peter Vorderer

Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften, Universität Mannheim

Warum Erklärvideos sinnvoll sind

 

Erklärvideos machen in verschiedenen Bereichen Sinn. Vorderer bringt das Beispiel, in dem ein Physiotherapeut immer wieder Übungen vormachen muss, die er jedem Patienten von neuem zeigt.

Natürlich sollen nicht alle Lehrenden durch Maschinen ersetzt werden, aber es gibt Bereiche, in dem gerade erklärende Videos von großen dauerhaften Nutzen sein können. Es müsse auch nicht immer das eine oder das andere sein, also kein Mensch-oder-Maschine-Szenario. Viel mehr ließe sich beides miteinander verknüpfen und einfache, sich wiederholende Erklärabläufe könnten von Videos übernommen werden, wohingegen sich beispielsweise der Therapeut auf individuelle Probleme konzentrieren könnte.

Zukunftsmusik: Internet der Dinge

 

Laut Vorderer ist die Entwicklung der letzten Jahre rasant, was unsere alltägliche Nutzung von Medien angeht. Das Internet hat in allen Lebenslagen Einzug gehalten und natürlich bringt das viele visuelle Faktoren mit sich. Er geht davon aus, dass wir auf eine Welt zusteuern, in der die Dinge direkter in Kontakt miteinander stehen und die Schnittstelle zum Menschen wird eine audiovisuelle sein. Erklärvideos können somit eine sehr wichtige Rolle in dieser Entwicklung einnehmen.

Darf es ein bisschen mehr sein?

 

Dass Videos gerade im Internet gut ankommen, ist also nicht nur ein gefühlter Trend, sondern wir können das dank wissenschaftlicher Untersuchungen als Fakt abhaken. Neben dieser genetischen Veranlagung sprechen natürlich auch andere Gründe und wissenschaftliche Theorien dafür, Erklärvideos zu nutzen.

Wissenschaftliche Theorien

Dual Coding Theory

Die Theorie der dualen Kodierung besagt, dass Menschen mehr in ihrem Gedächtnis behalten, wenn sie Informationen sowohl verbal als auch visuell erhalten. Verbale (Lesen und Hören) und nonverbale Reize (bildhafte Informationen) werden danach im Gehirn unterschiedlich verarbeitet. Werden mit einem Video beide Bereiche angesprochen, ist es demnach wahrscheinlicher, dass das Gesehene im Gedächtnis bleibt. Bezogen auf Erklärvideos ist die Stimulation beider Areale im Hirn bestenfalls gegeben.

Cognitive Load Theory

Diese Theorie beschäftigt sich mit der kognitiven Belastung beim Lernen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem menschlichen Arbeitsgedächtnis, das für die Problemlösung zuständig ist und neue Informationen verarbeitet. Man geht davon aus, dass die Aufnahmekapazität begrenzt ist. Im Kern geht es darum, Überflüssiges zu vermeiden, damit die Eindrücke vom Gedächtnis bestmöglich gespeichert werden können. Videos können einen Sachverhalt pointiert darstellen und so das wichtigste ohne weitere Ablenkung an das Arbeitsgedächtnis weitergeben.

Multimedia Principle of Limited Comprehension

Aufgestellt wurde diese Prinzip von Professor Richard Mayer. Es ähnelt in Ansätzen der Cognitive Load Theory, weil es auch davon ausgeht, dass wir nur eine begrenzte Menge an Informationen aufnehmen können. Daraus leitet Professor Mayer seine Prinzipien ab, darunter folgendes: Reiner Sprechertext ist zu wenig. Man sollte sich um Bilder bemühen, die bei der Verarbeitung der Information helfen. Videos stellen demnach per se das bessere Medium dar. Durchdachte Erklärvideos sind nicht überladen und folgen genau diesen Prinzipien.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie ist es dann mit einem Video?

 

In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 20 Millionen Menschen, die sich Tutorial-Videos anschauen, hat die Studie Die Zukunft der Consumer Electronics 2015 herausgefunden. Den wissenschaftlichen Theorien zufolge, lassen sich mit Videos Inhalte leichter und anschaulicher vermitteln. Der Forscher Dr. James McQuivey hat außerdem herausgefunden, dass eine Minute Video in etwa 1,8 Millionen Wörtern entspricht. Durch moderne Videotechnik lassen sich in wenigen Minuten oder sogar Sekunden Storys erzählen, die sich nur schwer in ein paar knappe Sätze packen lassen. Es geht dem Nutzer also darum die Informationen, die er braucht, möglichst schnell und zielgerichtet zu bekommen, ohne dabei Datenmüll im Hirn zu produzieren.

WIE UND WARUM

VIDEOLEARING FUNKTIONIERT

 

W. Hanfstein, Pink University

Für Sie zusammengefasst.

DIE 8 WICHTIGSTEN FAKTEN
  1. In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 20 Millionen Menschen, die sich Tutorial-Videos anschauen.
  2. Wissenschaftlichen Theorien zufolge lassen sich Inhalte durch Videos leichter und anschaulicher vermitteln.
  3. Der Forscher Dr. James McQuivey hat außerdem herausgefunden, dass eine Minute Video in etwa 1,8 Millionen Wörtern entspricht.
  4. Durch moderne Videotechnik lassen sich in wenigen Minuten oder sogar Sekunden Storys erzählen, die sich nur schwer in ein paar Sätze in einem normalen Text packen lassen.
  5. Es geht darum, dem Nutzer die nötigen Informationen möglichst schnell und zielgerichtet zu vermitteln, ohne dabei Datenmüll im Hirn zu produzieren.
  6. Schon in der frühen Entwicklung des Menschen wurde der Instinkt ausgeprägt, auf alles, was sich bewegt, zu reagieren
  7. Natürlich sind heutzutage die wenigsten Situationen bedrohlich, aber den Habitus haben wir beibehalten.
  8. Letztendlich sollen nicht alle Lehrenden durch Maschinen ersetzt werden, aber es gibt Bereiche, in dem gerade erklärende Videos von großem dauerhaften Nutzen sein können.

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Mitarbeiterfoto: Patricia Klein
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