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Warum die Wissenschaft Videos gut findet

Und wie uns unser innerer Steinzeitmensch kontrolliert

Folgendes Szenario: Man trifft sich in einer Kneipe und möchte mit Freunden reden, sich austauschen und Pläne schmieden. Der Gegenüber schaut einem aber nicht in die Augen, sondern eher daran vorbei. Natürlich, der Fernseher. Ob sich der Gesprächspartner neuerdings brennend für die 3. Bundesliga interessiert, braucht man gar nicht fragen, denn die Antwort ist irrelevant: Es sind einfach die Bewegtbilder, die seine Aufmerksamkeit einfangen. Wahrscheinlich findet er die 3. Bundesliga gar nicht so spannend, aber er kann nicht anders. Er muss hinschauen! 

Steinzeitmensch mit Hammer

Der Urinstinkt

Professor Doktor Peter Vorderer, Dozent der Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universität Mannheim, hat uns in einem Experteninterview genauer erklärt, wieso das Flimmern unsere Blicke magisch anzieht. 

Es ist der Urinstinkt in jedem von uns, der innere Steinzeitmensch, der auf alles was sich bewegt reagiert. Warum? Weil früher jegliche Art von Bewegung potenzielle Gefahr bedeutete. Die Gefahr ist heute im Vergleich zu früher minimiert, die Angewohnheit jedoch bleibt.

Wo genau der plötzliche 3. Bundesliga-Liebhaber hinschaut, wenn er den Bildschirm betrachtet, lässt sich mittlerweile auch sagen. Durch Blickbewegungsregistrierung wissen wir, dass das menschliche Auge zuerst die Umrisse, also den Rahmen, wahrnimmt. Sobald jedoch Protagonisten zu sehen sind, schauen wir ihnen in die Augen, natürlich um zu erkennen, ob sie eine Gefahr darstellen, sagt Professor Vorderer. Wenn Ihr Gegenüber also das nächste Mal an Ihnen vorbei auf den Fernseher schaut, seien Sie nachsichtig: Er checkt gerade die Lage, um Sie vor einer möglichen Gefahr beschützen zu können. 

“Wir können gar nicht anders, als auf bewegte Bilder sofort zu reagieren.” – Prof. Dr. Peter Vorderer 

Videos sind die Zukunft

Die Zukunft ist das sogenannte Internet der Dinge, sagt jedenfalls Peter Vorderer. “Immer mehr Bestandteile unserer Umwelt werden unabhängig von uns miteinander kommunizieren.” Dies wird laut des Experten mit einem Meer an Bildern einhergehen. Das liegt nicht nur daran, dass wir lieber auf Bilder als auf Texte reagieren, wie oben schon erwähnt, sondern dass wir Bewegtbilder auch mit einer Leichtigkeit wahrnehmen, die während des Lesens nicht vorhanden ist. Aus diesem Grund sind Videos das Format der Zukunft. Und besonders Erklärvideos werden dort eine große Rolle spielen, denn gerade in der Berufswelt können diese den Alltag erheblich erleichtern. So können Dinge, die immer und immer wieder repetiert werden müssten, aufgenommen und abgespielt werden, damit mehr Zeit für das darüber-Sprechen, für das Klären von noch bestehenden Fragen und der individuellen Details bleibt.  

Wissenschaftliche Theorien

 

Dual Coding Theory

Das menschliche Gehirn verarbeitet Informationen in Form von Reizen sehr unterschiedlich. Diese Theorie stellte Allan Paivio auf. Verbale Reize (Hören und Lesen) werden demnach von non-verbalen (bildhafte Informationen) unterschieden. Laut Paivio bleiben Informationen besonders im Gedächtnis, wenn unsere verbalen und visuellen Reize stimuliert werden. Bei einem Video ist genau das der Fall! Die Wahrscheinlichkeit, dass das Wahrgenommene im Kopf bleibt, ist somit deutlich erhöht. Auch wenn die Theorie erstmals in den 70er Jahren auf die Bildfläche trat, ist sie bis heute noch aktuell.   

Cognitive Load Theory

Lernen geht mit einer kognitiven Belastung einherDas bedeutet, dass das Arbeitsgedächtnis am meisten belastet wird, wenn wir etwas Neues lernen. Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil im Gehirn, das in zwei Sektoren unterteilt ist, den auditiven und den visuellen. Jedes Zentrum hat eine andere Kapazität. Werden nun zugleich bildhafte als auch verbale Informationen aufgenommen, also beide Zentren gleichermaßen angesprochen, wie es bei einem Video der Fall ist, kann die kognitive Belastung verringert und somit der Lernerfolg gesteigert werden. 

Die Macht des Videos

Wie wir festgestellt haben, finden nicht nur wir Videos gut, sondern auch die Wissenschaft. Was bedeutet das nun für uns? Videos sind Aufmerksamkeitsmagneten und wahre Dauerbrenner zugleich, wortwörtlich. Sie bleiben einfach im Gedächtnis. Zudem sind sie in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft, in der Zeit immer kostbarer wirdein wichtiger Knackpunkt. Forscher Dr. James McQuivey hat herausgefunden, dass innerhalb einer Minute eines Videos dieselben Informationen vermittelt werden können, wie mit 1,8 Millionen verschriftlichten Wörtern. Zeitsparen ist Trend. Video ist Trend. Was hält Sie noch davon ab Ihre Videoproduktion zu starten?  

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Mitarbeiterfoto: Philipp Keus
Philipp Keus Head of Video Consulting

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