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Videomarketing in Social-Media-Kanälen

SO GEHT IHRE BOTSCHAFT VIRAL

Autor Kim Pintaric Marketing Manager

MYND – VIDEOWISSEN IN 100 SEKUNDEN

Warum es sich lohnt, diesen Artikel zu lesen:

  • Videomarketing und Facebook auf den Punkt gebracht
  • Hinweise für die Einbettung auf YouTube
  • Tips für optimale Instagram-Videos
  • Erklärung des Videomarketings via Snapchat

Videomarketing in Social-Media-Kanälen

SO GEHT IHRE BOTSCHAFT VIRAL

 

Tech-Nick und Saturn, George Clooney und Nespresso: Denkwürdige Werbe-Duos haben Kraft und Ausstrahlung. Heute erweitern wir diese Liste um das Traumpaar Videomarketing und Social-Media.

Warum ist Videowerbung in sozialen Netzwerken so unentbehrlich? 2016 ist das Jahr, in dem Soziale Netzwerke Printmedien erstmals als Informationsquelle für Online-User überholt haben. Wissensdurst wird nicht mehr vorrangig von Zeitungen gestillt, sondern von Facebook, Twitter und Co. Auch für den Businessbereich hat dieser Strukturwandel Folgen: Die Verbreitung und Vermarktung kommerzieller Videos über Social Media-Kanäle gehört mittlerweile zum Tagesgeschäft bei B2B und B2C. Fast alle Branchengrößen unter den Social Media-Plattformen haben inzwischen einen eigenen Business-Schwerpunkt, der Marketingmaßnahmen im Bewegbild vereinfacht. Ein äußerst fruchtbarer Boden also, den es da für Unternehmen zu bestellen gilt.

Der folgende Beitrag erklärt die ersten Schritte für erfolgreiches Videomarketing auf den geläufigsten Social Media-Kanälen.

Schriftzug: Videos teilen - Videomarketing und Social Media
Parinaz Khademi Video Consultant

"2016 war das Jahr, in dem Soziale Netzwerke Printmedien erstmals als Informationsquelle für Online-User überholt haben."

Facebook

Videos nehmen auf Facebook immer mehr Platz ein. Seitdem User auf Facebook Videos ansehen und einbetten können, baut das Unternehmen seine Marktanteile als Videomarketing-Plattform zunehmend aus. Mit momentan rund 28 Millionen deutschsprachigen Nutzern (Stand: Februar 2016) rangiert Facebook auf Platz zwei der Videoportale und attackiert permanent  die Spitzenreiterrolle von YouTube bzw. Google.

Diese Entwicklung eröffnet Werbetreibenden und Unternehmen, die mit Videos arbeiten, zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten für Millionen Zuschauer und potenzielle Kunden. Aufgrund ihrer einfachen Like- und Share-Möglichkeiten und der Autoplay-Funktion haben Facebook Videos heute alle Chancen, sich schnell viral zu verbreiten.

Kommerzielle Videopostings auf Facebook gehören zu den rasant wachsenden Netztrends der letzten Jahre. Die meisten großen Unternehmen haben diese Entwicklung erkannt und laden mehr und mehr eigene Videos auf Facebook hoch.

Der Upload-Klassiker ist das Produktvideo. Es präsentiert Sortiments-Neuheiten, Sonderangebote oder Bestseller. Auch Erklärvideos und Imagefilme eignen sich für die Einbindung auf Facebook.

Facebook empfiehlt folgende Upload-Einstellungen für HD-Videos:

  • x H.264-Videos mit AAC-Audio im MOV- oder MP4-Format
  • x Auflösung und Seitenverhältnis: maximal 1.280 Pixel Breite, teilbar durch 16 Pixel
  • x Bildrate: maximal 30 Bilder pro Sekunde
  • x Stereoton mit einer Abtastrate von 44.100 Hz

Zielsicher: Das richtige Video für den richtigen Zweck    

Welchen Zweck soll Ihr Facebook Video erfüllen?

  • x Absatzsteigerung?
  • x Imagepflege,
  • x Neukunden-Akquise?
  • x Bestandskundenbindung?

Kreisen Sie Ihr Ziel genau ein, aber behalten Sie die Regeln sozialer Netzwerke im Auge: Facebook Videos freuen sich über jedes Fünkchen Humor. Lustige Videos heben sich von der Konkurrenz ab, dürfen aber nicht zu lang sein. Denn die menschliche Aufmerksamkeitsspanne beim Medienkonsum wird immer geringer.

Neben dem passenden Videoformat sollten Sie auch Ihre Zielgruppe kennen. Die Zahl der mobilen Internetnutzer wächst beständig. Ein Großteil Ihrer Zuschauer und Kunden greift mittlerweile über Smartphone oder Tablet auf Facebook zu. Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf Ihre Videos.

Laden Sie das Video deshalb möglichst in der höchsten Auflösung bzw. in der besten Qualität (HD) hoch. Bei schlechter Internetverbindung wird die Bitrate entweder automatisch angepasst oder vom Zuschauer manuell eingerichtet.

Das Facebook Video selbst, oder der zugehörige Beitrag, sollten idealerweise einen Call-to-Action (CTA) beinhalten, der Ihre Zuschauer zu einer Aktion auffordert, nachdem sie oder er Ihr Video gesehen hat. Diese Handlungsaufforderung kann in der Videobeschreibung erscheinen, oder im  Video selbst. Die CTAs können zum Beispiel um Feedback bitten, zum Besuch Ihrer Website einladen oder zum Kauf Ihres Produkts auffordern. Zu diesem Zweck hat Facebook für Unternehmen mittlerweile eigene CTA-Buttons eingerichtet. Mithilfe solcher Handlungsaufforderungen erhöhen Sie die Interaktion mit Ihren Videos und steigern deren Beliebtheit.

Hier sehen Sie die aktuell verfügbaren CTAs von Facebook im Überblick (Stand: Juni 2016):

CTA Beispiele auf Facebook

Wählen Sie den Veröffentlichungszeitpunkt Ihres Videos mit Bedacht: Laut aktuellen Zahlen  ist der durchschnittliche Traffic auf Facebook Mittags zwischen 13 und 15 Uhr am höchsten. Donnerstags und Freitags beschäftigen sich die User durchschnittlich um 18 % mehr mit Facebook, was die Chancen einer viralen Verbreitung und eine gute Interaktions-Rate mit Ihren Videos erhöht. Allerdings kann ein Video-Post zur Rush-Hour auch in der Menge andere Postings untergehen. Zudem variiert die Traffic-Dichte von Zielgruppe zu Zielgruppe. Seien Sie also experimentierfreudig und variieren Sie ruhig einmal mit Ihren Postingzeiten. Oftmals lohnt es sich, auch zu ruhigeren Tageszeiten ein Video hochzuladen.

YouTube

Kommen wir zum userreichsten Videoportal im Netz. Gleich vorweg: Ein YouTube-Video funktioniert anders als ein Werbespot im Fernsehen. Der Finger an der Maus sitzt lockerer als an der Fernbedienung. Sieht der Betrachter in Ihrem Video nicht das Erwartete, widmet er seine wertvolle Zeit lieber einem anderen Video.

Selbst wenn Sie nur ein einziges Erklärvideo oder Imagefilm bei YouTube hochladen, sollten Sie es den zahlreichen Benutzern gebührend präsentieren.

YouTube empfiehlt folgende Einstellungen für den Video-Upload:

 

  • x H.264-Videos mit AAC-Audio im MP4-Format
  • x Auflösung und Seitenverhältnis: Alle gängigen Formate zwischen 240p und 2160p im Format 16:9
  • x Bildrate: 24, 25, 30, 48, 50 und 60 Bilder pro Sekunde
  • x Audiocodec: AAC-LC in Stereo oder Stereo + 5.1 (Abtastrate: 96 kHz oder 48 kHz)

Die drei T’s: Titel, Tags und Thumbnails

Stellen Sie sich vor: Sie haben ein super produziertes Video, und Niemand guckt hin. Bei über einer Milliarde YouTube Usern wäre das recht schade, oder?

Der erste Eindruck sollte dem User die Entscheidung erleichtern, ob er auf Ihrem Kanal richtig ist. Ein eindeutiger Name (vorrangig Ihr Firmenname) für Ihren Kanal ist genauso bedeutsam wie das passende Profilbild und der Header. Es passiert recht häufig, dass Videos in einem YouTube-Kanal überhastet gepostet werden und zu Bausünden mutieren. Dabei kann man gerade hier optisch punkten.

Das gilt auch für die Auswahl der Thumbnails, den Vorschaubildern der Videos. Niemand klickt auf lieblos ausgewählte Thumbnails. Integrieren Sie also neben einem aussagekräftigen Vorschaubild und einem keywordrelevanten Titel zusätzliche Infos in Form von Social-Links, Website-Links und einer Kanalbeschreibung.

Beispiel für ein auf Facebook eingebettetes Youtube Video:

Beispiel für die Einbettung eines YouTube Videos auf Facebook

Auch bei YouTube zählt: Timing ist alles! Mittlerweile hat die Plattform ein eigenes Fenster geschaffen, in dem Veröffentlichungsdatum, -Uhrzeit und Zeitzone für einen Videopost eingestellt werden können.

YouTube rangiert hinter seinem Papa Google auf Platz zwei der größten Netz- Suchmaschinen. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Videos nicht nur bei YouTube, sondern auch bei Google gefunden werden.

Greifen Sie zu diesem Zweck in die SEO-Trickkiste: Um schneller und öfter in YouTube und Google gefunden zu werden, verwenden Sie bei der Gestaltung Ihres Kanals und Ihrer Videos kurze, einschlägige Titel und versehen Sie sie mit entsprechenden Schlagwörtern, sogenannten Tags.

Untertitel innerhalb der Videos vergrößern Ihr Publikum: Mit Untertiteln integrieren Sie fremdsprachige User oder Muttersprachlern mit Hörproblemen. Außerdem durchstöbern YouTube und Google für deren Suchindex ebenfalls die Untertitel. Gute Texte sorgen deshalb für einen Platz in den oberen Suchergebnissen. Mit diesen grundlegenden Wissen kann man sich Stück für Stück den YouTube-Kanal basteln, in dem Ihre Zielgruppe gerne Zeit verbringt.

Instagram

Auch die Facebook-Tochter Instagram bietet die Möglichkeit, Videos zu posten oder Werbeanzeigen im Bewegtbild zu schalten. Mittlerweile beträgt die dortige maximale Länge eines Videos eine Minute. Nutzen Sie diese Zeit! Mit Tags und einem großzügigen Infofeld können Sie Ihr Video auch auf dieser Plattform gebührend bewerben und SEO-freundlich gestalten.

Instagrams Vorteil: Sie können Ihr Video vor dem Posting bearbeiten. Benutzen Sie also am besten Ihr bereits vorhandenes Video und kürzen es zu einer maximal einminütigen “Instagram-Version”. Mit den unterschiedlichen Filteroptionen können Sie obendrein Bild und Sound Ihrer Videos aufpolieren.

Bedenken Sie, dass es sich bei Instagram um einen auf Lifestyle-Themen ausgerichteten Social Media-Kanal handelt. Hier tummeln sich rund 400 Millionen Nutzer. Die Zielgruppe der Plattform sind vorallem jüngere User unter 24 Jahren, die kurzweilige Unterhaltung suchen.

Denken Sie auch daran, zu einer Uhrzeit zu posten, während der Ihre Zielgruppe online ist. Mittlerweile haben sich nämlich gewisse Stoßzeiten zum Posten herauskristallisiert. Ihr Instagram-Konto können Sie außerdem mit Facebook verknüpfen und Ihr Video somit plattformübergreifend vermarkten.

Beispiel für ein auf Instagram eingebettetes Video:

Beispiel für die Einbettung eines Videos auf instagram

Twitter

Der Schwerpunkt bei Twitter liegt in der Verbreitung zeitnaher und aktueller Nachrichten in maximal 140 Zeichen. Doch auch Video-Posts werden bei den weltweit 300 Millionen Twitter-Usern immer beliebter. Zwei Minuten und 20 Sekunden lang dürfen die Videos bei Twitter maximal sein, die Autoplay-Funktion lässt sich an- oder ausschalten.

Twitter hat zur Zeit folgende Einstellungskriterien für Videouploads:

 

  • x Videoformate: MP4 und MOV (für mobile Apps); MP4 im H264 Format mit AAC-Audio      (für Computer)
  • x Auflösung zwischen 32 x 32 und  1920 x 1200p
  • x Seitenverhältnisse: zwischen 1:2,39 und 2,39:1
  • x Maximale Bildrate: 40 Bilder pro Sekunde

 

 

Beispiel für ein eingebettetes YouTube Video auf Twitter:

Beispiel für die Einbettung eines YouTube Videos auf Twitter

Das Hochladen eines Videos kostet Sie momentan noch gut 20 der insgesamt 140 verfügbaren Zeichen eines Tweets. In absehbarer Zeit aber möchte Twitter seine Einstellungen so ändern, dass Videos, Bilder und Links gar keine Zeichen mehr verbrauchen. Wenn Sie die Videos direkt auf der jeweiligen Videoplattform über die Social Media Buttons teilen, erscheinen sie bei Twitter sogar im Vorschaufenster (YouTube, Vimeo).

Snapchat

Die 2011 gegründete Nachrichten-App Snapchat zielt ebenfalls auf eine jüngere Zielgruppe. Die Anwendung wirbt auf seiner Website damit, die ideale Plattform für junge User zu sein. Noch ist es daher fraglich, ob Snapchat von einem größeren Kreis von Entscheidungsträgern genutzt wird.

Aus B2B-Sicht, gerade im Bereich Erklärvideos, steckt die Anwendung noch in den Kinderschuhen. Denn Snapchat erlaubt bislang nur Videos-Uploads mit einer Länge von 10 Sekunden im Vertikalformat, und der geteilte Inhalt ist nur für begrenzte Zeit abrufbar. Außerdem ist die App ausschließlich für mobile Endgeräte ausgelegt.

Wie der Firmenname schon verrät, ist Snapchat (snap = spontan; kinderleicht) eher für kurzweilige und spontane Posts ausgelegt. Erklärvideos, Produkt- oder Imagefilme haben dort nur begrenzten Spielraum. Komplexe Zusammenhänge können in 10 Sekunden nur schwer erklärt werden.

Doch allen Einschränkungen zum Trotz: Marketingexperten prophezeien Snapchat für 2016 große Sprünge. Obwohl der App noch immer ein jugendliches Image anhaftet, befindet sie sich im Umbruch und gewinnt stetig an Glaubwürdigkeit.

Es liegt an den Benutzern, welche Richtung diese Entwicklung einschlägt. Je mehr Menschen Snapchat verwenden, desto attraktiver wird der Dienst für Unternehmen. Bei Twitter und Co. war das nicht anders.

Let’s get social!

Videos und Social Media ziehen sich an wie Magneten. Professionelles Videomarketing kann sich dem viralen und zuschauerstarken Potential sozialer Netzwerke nicht verschließen. Dieser Entwicklung sollten Unternehmen und Werbetreibende Rechnung tragen. Nutzen Sie die Tragweite und Werbekraft von Facebook, Instagram & Co., und veröffentlichen Sie Ihr Video auf möglichst vielen Kanälen.

Für Sie zusammengefasst.

DIE 8 WICHTIGSTEN FAKTEN
  1. Videos sind zu DEM Hingucker in den Sozialen Medien mutiert.
  2. Wissensdurst wird nicht mehr vorrangig von Zeitungen gestillt, sondern durch Facebook, Youtube, Twitter und Co.
  3. Lustige oder bewegende Videos heben sich von der Konkurrenz ab.,
  4. Die Videos müssen kurz sein, denn die menschliche Aufmerksamkeitsspanne beim Medienkonsum wird immer geringer.
  5. Deshalb ist es ganz wichtig, am Anfang zu klären, welchen Sinn und Zweck das Video erfüllen soll.
  6. Die Wahl der Zielgruppe ist von höchster Bedeutung.
  7. Das Video sollte  in der bestmöglichen Auflösung hochgeladen werden.
  8. Die professionelle Einbettung von Videos in sozialen Netzwerken erhöht den ROI des Unternehmens und schafft eine langfristige, emotionale Bindung zwischen Kunde und Unternehmen.

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Mitarbeiterfoto: Benjamin Juling
Benjamin Juling Marketing Manager

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