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Fundiertes Know-How in Sachen Bildrecht

Ein Muss im digitalen Zeitalter

Ein absolutes Muss für jedes Unternehmen oder auch für Privatpersonen ist heutzutage ein Basiswissen zum Thema Bildrecht. Ruckzuck hat man sonst eine Klage am Hals und es kann schnell teuer werden. Aber wegen was eigentlich genau? Pauschal lässt sich das nicht sagen. Wenn Sie Ihre Website also mit ein paar Bildern schmücken wollen, gibt es mehr als eine Regel, die Sie beachten müssen. Damit Sie nicht in die Falle tappen, klären wir Sie kurz auf. Dann können Sie in Zukunft beruhigt und ohne schlechtes Gewissen Ihren Websitebesuchern den Aufenthalt verschönern.

Good to know: Das Urheberrecht

 

Jedes Bild besitzt Bildrechte. Ob Foto auf einem Smartphone, Kunstwerk oder GIF spielt dabei keine Rolle. Bildrechte räumen dem Urheber das Recht ein, der alleinige Bestimmer über sein Bild zu sein, oder auch: Urheberrecht. Dieses wird in vier verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Urheberbenennungsrecht: Der Urheber hat das Recht festzulegen, ob er bei Verwendung seines Bildes namentlich genannt werden möchte oder nicht.
  • Recht zur Veröffentlichung: Er selbst kann entscheiden, ob und wann sein Bild zum ersten Mal in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Sobald es allerdings von ihm zur Schau gestellt wurde, kann es der Öffentlichkeit nicht mehr entzogen werden.
  • Recht zur Bearbeitung/ Entstellungsverbot: Nur dem Urheber selbst obliegt das Recht sein Bild zu bearbeiten. Bei Bearbeitung durch Dritte gilt das Entstellungsverbot. Das Original darf nicht in einem anderen Kontext verwendet werden. Zum Beispiel dürfen Strandfotos nicht in einem pornographischen Umfeld verwendet werden.
  • Nutzungsrecht: Das Nutzungsrecht tritt in Kraft, wenn man die Lizenz für ein Bild beim Urheber erwirbt. Je nach Nutzung des Bildes muss man die richtige Lizenz erwerben. Das Nutzungsrecht kann nämlich zeitlich, auf Privatnutzung, bestimmte Länder oder auf Print/ Online/ Social Media beschränkt sein.

Fotos

 

Fotos werden in zwei Kategorien eingeteilt: Lichtbildwerk und Lichtbild. Ersteres ist die künstlerische Form des Lichtbildes. Also alle Fotos, die auch nur im Geringsten künstlerisch inszeniert wurden. Jene unterliegen einem umfangreicheren Schutz als gewöhnliche Lichtbilder. Das Urheberrecht erlischt hier zum Beispiel erst 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers, während es bei Lichtbildern schon 50 Jahre nach Erscheinen bzw. Herstellen erlischt. Wollen Sie ein Foto schießen, ohne künstlerische Inszenierung, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, keine anderen Personen im Bild einzufangen. Sollte dies doch der Fall sein, können Sie sich eine schriftliche Erlaubnis erteilen lassen, dass Sie es trotzdem veröffentlichen dürfen. Außerdem sollten Sie auch abklären, ob bestimmte Gebäude, die sie ablichten, unter Urheberrechtsschutz stehen. Was viele zum Beispiel nicht wissen ist, dass Fotos des Eiffelturms bei Nacht nicht veröffentlicht werden dürfen. Sobald es dunkel wird, liegt das Bildrecht des Wahrzeichens bei dem Künstler Pierre Bideau. Was sich hier nach unnützem Wissen anhört, könnte Ihnen noch viel Geld sparen, nur so nebenbei.

Stockmaterial und Screenshots

 

Wollen Sie ein Bild aus dem Internet verwenden, egal ob von Stock-Archiven, Suchmaschinen oder privaten Websites, müssen Sie zuerst das Bildrecht abklären. Selbst bei Screenshots oder Standbildern aus Videos ist das der Fall. Machen Sie niemals den Fehler und verwenden Sie ein Bild, über dessen Herkunft und Recht Sie nicht genau Bescheid wissen. Meist reicht die Nennung des Urhebers und der Veröffentlichungsplattform aus. Die Lizenzbedingungen sollten auf jeder seriösen Website genau aufgelistet sein, obwohl dies nicht zwingend erforderlich ist. Fragen Sie deshalb lieber genau beim Anbieter nach, bevor Sie einen Fehler machen und lassen Sie sich eine schriftliche Erlaubnis erteilen. Stellen Sie sicher, dass der Anbieter, vor allem wenn er nicht selbst der Urheber ist, dazu befugt ist, eine Lizenz zu erteilen. Selbst wenn es danach zu Missverständnissen kommt, sind Sie auf der sicheren Seite. Achten Sie dabei allerdings auf die verschiedenen Formen des Nutzungsrechts und klären Sie alle Eventualitäten ab. Achtung: Auch lizenzfreie Bilder können zeitlich oder anderweitig beschränkt sein.

Sicherheit geht vor

 

Sie sind Urheber Ihrer eigenen Fotos und Bilder. Produzieren Sie eigenes Material und verwenden es in der Öffentlichkeit, sollten Sie deshalb sicherstellen, dass Ihr Bildrecht auch akzeptiert wird und Ihre Bilder nicht ohne Ihre Erlaubnis weiterverwendet werden. Dies können Sie ganz einfach nachprüfen, indem Sie Ihr Bild einfach mal googlen. Oder Sie hinterlegen Ihre Bilder bei einem Überwachungsdienst. Dieser merkt sofort, wenn sie außerhalb Ihrer Erlaubnis verwendet werden. Wenn Sie Ihre Bilder mit einem Wasserzeichen versehen, dann erkennen Sie sofort ob es Ihre sind oder nicht. Sonst kann es auch mal passieren, dass Sie fälschlicherweise bei einem sehr ähnlichen Bild annehmen, dass es Ihres wäre. Wenn Sie dann eine Klage einleiten, müssen Sie das teuer bezahlen.

Bei so vielen Regeln und Rechten brummt einem schnell mal der Kopf und es unterlaufen Fehler. Wir haben für Sie die wichtigsten Stichpunkte zusammengefasst. Hier sehen Sie auf was Sie bei öffentlichen Bildern achten müssen, um diese beruhigt verwenden zu können, ohne Ihr hart erarbeitetes Geld zu verschwenden.

Guide

 

  1. Veröffentlichung mit Personen: Schriftliche Einwilligung einholen
  2. Immer beim Anbieter nach Nutzungslizenz fragen
  3. Prüfen, dass der Anbieter die Nutzungslizenz erteilen darf, vor allem wenn er nicht der Urheber ist
  4. Das passende Nutzungsrecht erwerben (Achtung: nicht privat erwerben und dann öffentlich nutzen)
  5. Die schriftliche Zustimmung des Urhebers für konkretes Foto und Nutzungsumfang einholen
  6. Nutzungsrechte auch bei Social Media Plattformen in Erfahrung bringen
  7. Achtung: Lizenzfrei heißt nicht kostenlos oder unbeschränkt nutzbar
  8. Das Recht muss nicht zwingend erwähnt werden

Trotz ausgiebiger Recherche müssen wir Sie darauf hinweisen, dass dieser Artikel Sie juristisch nicht vollständig absichert und Sie im Zweifelsfall einen Fachanwalt kontaktieren sollten.

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Mitarbeiterfoto: Anabell Gemmersdörfer
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