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Die 12 Prinzipien der Animation

Tipps und Tricks für die Videoanimation

“The illusion of life” – ist die Bibel der Illustratoren! Es ist das Werk, auf welchem all unsere bisherigen und auch künftigen Animationen gründen. Moses brachte uns die 10 Gebote und Walt Disney die 12 Prinzipien der Animation. Sie sind die Basis der wunderbaren Parallelwelten, die uns verzaubern. Tauchen Sie mit uns ab in die Welt der Animation und lernen Sie den Zauber kennen.

Pascal Pape Designer

»Starke, aber stets kontrollierte Übertreibungen verdeutlichen Posen und Bewegungen.«

The Illusion of life – Walt Disneys 12 Prinzipien der Animation

1. Squash and Stretch (Quetschen & Strecken)

Starten wir mit einem simplen Trick: Wenn eine Figur oder ein Objekt hüpft oder landet staucht und streckt man sie, bis sie wieder zum Stehen kommen. Warum? So werden Gewicht, Masse und auf die Figur einwirkende Kräfte, wie etwa die Geschwindigkeit, authentischer dargestellt – wie im echten Leben auch.

2. Anticipation (Vorwegnahme)

Bei der Anticipation wird eine vorausgehende Bewegung integriert, die die eigentliche Hauptbewegung ankündigt: Springt die Figur etwa in die Luft, sollte sie vor dem eigentlichen Sprung in die Knie gehen, also Schwung holen. So wirkt die Bewegung dynamischer.

3. Staging (Inszenierung)

Wenn Figuren, einzelne Objekte und das gesamte Setting eines Videos durch Posen, die richtige Kameraeinstellung und richtig getimte Anordnungen so in Szene gesetzt werden, dass der Betrachter die Handlung in der richtigen Reihenfolge wahrnimmt, spricht man in der Theorie vom Staging.  

Praktisch können Sie es sich so vorstellen: Eine Figur rutscht auf einer Bananenschale aus und ihre fiesen Freunde lachen sie wegen ihrer Schusseligkeit danach aus. Nun könnte man die Szene mit allen drei Elementen gleichzeitig darstellen – Figur, Bananenschale, Freunde, doch die Pointe würde verloren gehen. Der Betrachter kann nicht einschätzen, auf welches Element er sich zuerst konzentrieren soll. Schlauer ist es, dem Zuschauer nacheinander zu zeigen, was er beachten soll: Die Bananenschale wird mit großem Tamtam im Full-Screen gezeigt, danach folgt ein Bild der Figur mit verzerrtem Gesicht und am Ende sehen wir die lachenden fiesen Freunde, die sich auf die Schenkel klopfen. Sieht direkt schöner aus, finden Sie nicht auch?

4. Straight Ahead & Pose to Pose

Das vierte Prinzip betrifft zwei Techniken, die beide sequentielles Erstellen aufeinanderfolgender Einzelbilder mit künstlerischem Look integrieren. Hört sich komplex an, ist es aber nicht. Um die Bewegungen fließend aussehen zu lassen wird bei der Straight Ahead Technik jedes Bild einzeln gezeichnet. Die aneinandergereihten Bilder ergeben dann eine fließende Bewegung. Diese Technik benutzt man vor allem zum Zeichnen von “unberechenbaren” Elementen wie zum Beispiel Feuer oder Wasser. Die Pose to Pose Technik vereinfacht das Ganze. Hier werden zuerst Anfang- und Schlussbild gezeichnet und dann nötige Zwischenbilder ergänzt.

5. Follow Through/ Overlapping Action

Animation ist Physik, kommen wir also nochmal auf die Fliehkraft zu sprechen. Wie es in der Physik üblich ist, machen wir zunächst einmal ein kleines Experiment: Schütteln Sie mal wild Ihren Kopf! Ihr wallendes Haar kommt erst nach dem Haupt zum Stillstand. Oder physikalisch: Unbelebte Elemente folgen zeitversetzt der Hauptmasse (in diesem Fall dem Kopf) und schießen über den Endpunkt hinaus.

6. Slow In and Slow Out (Beschleunigen und Abbremsen)

Bleiben wir bei der Bewegung. Damit natürliche Bewegungen auch als solche erscheinen, beginnen sie langsam, beschleunigen und bremsen am Ende wieder ab. Wie macht man das? Am Anfang und Ende einer Bewegung werden mehr Einzelbilder verwendet als in der Mitte. So entsteht der Beschleunigungs- bzw. Bremseffekt.

7. Arcs (Bewegungsbögen)

Zudem ist es bei natürlichen Bewegungen wichtig, dass man sie nicht linear darstellt, denn fast alle natürlichen Bewegungen erfolgen in Bewegungsbögen und schwingen. Durch das Integrieren von Bewegungsbögen hat eine Animation somit mehr Schwung und die Bewegungen der entsprechenden Figur sehen realistischer aus.

8. Secondary Action (zweitrangige oder unterstützdende Bewegung)

Was auch nicht vergessen werden darf: Unterstützende Bewegungen sind wichtig, um Emotionen und Gefühle zu vermitteln. Durch kleine Details wie eine geballte Faust, die Wut ausstrahlt, oder geschlossene Augen, die für Genuss stehen, wirken die Handlungen der Figuren realer und ihnen wird mehr Ausdruck verliehen. Es geht um Kleinigkeiten, die eine animierte Welt zu einer Illusion der realen Welt machen.

9. Timing (Bewegungsdauer)

Aber dafür brauchen wir noch mehr, denn wenn das Timing nicht stimmt sind auch alle Kleinigkeiten hinfällig. Das Timing bestimmt wie viele Zeichnungen eine Figur innerhalb einer Bewegung braucht. Je mehr Zeichnungen pro Handlung aufeinander folgen, desto langsamer wirkt die Bewegung. Zu wenige Zeichnungen können allerdings dem Bewegungsfluss schaden. Das Timing geht somit Hand in Hand mit den Bewegungsbögen und brauch jemanden, der ein gutes Gefühl für Zeit und ein Auge für natürliche Bewegungen hat.

10. Exaggeration (Übertreibung)

Jetzt wissen wir viel über Bewegungen, sie sind der größte Teil der 12 Prinzipien. Doch es gehört noch viel mehr dazu wie zum Beispiel Stilmittel. Die Übertreibung ist ein Stilmittel, das sehr gern und häufig genutzt wird. Sind wir mal ehrlich, ein bisschen dick auftragen hat noch nie geschadet. Starke, aber stets kontrollierte Übertreibungen verdeutlichen Posen und Bewegungen. Allerdings dürfen die Bewegungen nicht ungenau oder hektisch aussehen! 

11. Solid Drawing (solides Zeichnen)

Zusätzlich zu den Stilmitteln kommt die Illustration. „Solid Drawnig wird das grundsätzliche Vermögen eines Zeichners genanntder die Fähigkeit besitzt konsistente Figuren zu zeichnen. Richtige Proportionen, das Körpervolumen und eine korrekte Perspektive müssen in der Bewegung erhalten bleiben und der Illustrator braucht das Talent alles in einer Figur umsetzen zu können.

12. Appeal (Charisma, Charme und Reiz)

Das letzte Prinzip hört sich auch nach einer Kleinigkeit an, die aber nicht vergessen werden darf: Eine Figur braucht einen Charakter, eine Persönlichkeit, die sie auszeichnet. Dabei sollte der Charakter den Eigenschaften der Figur angeglichen werden. Bei einer süßen Figur, entwirft man ein kleines Gesicht und mit großen Augen. Soll sie bösartig sein, eher groß und mit düsterem Blick.

Ganz schön viel Input! Nun kennen Sie alle Geheimnisse der Animation und wir hoffen, dass wir Ihnen den Zauber nicht ganz genommen haben. Letztendlich sind es die Kleinigkeiten, die ein perfektes Video ausmachen und das hat Disney schnell bemerkt. Von Micky Mouse bis Findet Dorie unterliegen alle animierten Disney Filme den gleichen Prinzipien. Kein Wunder, dass sie so erfolgreich geworden sind. Und auch wir bei Mynd haben die Prinzipien verinnerlicht. Kein Wunder, dass wir so…  Oder?  

Also fackeln Sie nicht lange und wenden Sie sich an uns! Klicken Sie auf den Kontaktbutton, schreiben Sie uns eine Mail und wir kreieren Ihnen das perfekte Animationsvideo.

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Mitarbeiterfoto: Parinaz Khademi
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