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11 Tipps für einen erfolgreichen Relaunch

Autor Elisa Teichmann Online Redaktion
MeinUnternehmensfilm wird zu Mynd 11 Tipps für einen Relaunch Fabrik

Man sagt, dass sich eine Persönlichkeit alle sieben Jahre von Grund auf ändert alle sieben Jahre erleben wir also unseren persönlichen Relaunch. Während dieser Prozess sich mehr oder weniger unbewusst und ganz bequem ohne unser Zutun vollzieht, geht ein Marken- oder Firmenrelaunch mit einer Unmenge an Arbeit, Mühe, Fleiß und Tränen einher. Allerdings kann ein Relaunch einer Marke eine erhebliche Wertsteigerung bringen, wenn er denn durchdacht und erfolgreich vollzogen wird. Auch wir haben vor einigen Monaten einen Relaunch vollzogen und unsere Brand von „MeinUnternehmensfilm“ zu „Mynd“ geändert – mit allem drum und dran. Heute können wir sagen: Es war ein riesiger Erfolg und jede Mühe wert. Das ist mehr als Grund genug die 11 Tipps für einen erfolgreichen Relaunch für Sie zu erläutern.

1. Ziele genau feststecken

 

Am Anfang steht das Ziel: Was möchten Sie mit dem Relaunch Ihres Unternehmens, beziehungsweise Ihrer Website oder Ihrer Marke erreichen? Möglicherweise kommt Ihnen Ihr Design veraltet vor, nicht mehr frisch genug, nicht mehr Ihrer Unternehmensphilosophie entsprechend. Andererseits ist es vielleicht Ihre Auffindbarkeit im Netz, die Ihnen schlaflose Nächte bereitet und die Sie unbedingt verbessern möchten. Zu guter letzt sind Sie vielleicht einfach unzufrieden mit Ihrer Konvertierungsrate der Anfragen und wollen Ihre Seite so gestalten, dass sich Kunden eher angesprochen fühlen. Kurzum: Werden Sie sich über Ihre Ziele genau bewusst, bevor Sie Ihren Relaunch in die Tat umsetzen. Auf Ihren Zielen fußt das gesamte Konzept Ihres Relaunch und mit Ihnen steht und fällt Ihr Projekt.

2. Zeitplan ist Gold

 

Nachdem Sie sich über Ihre Ziele bewusst geworden sind, ist ein Zeitplan mit ordentlichem Puffer das A und O Ihres Relaunch-Projektes. Natürlich erfordert dieser auch eine ausdifferenzierte Projektplanung, da eine Vielzahl von Mitarbeitern, Abteilungen und unterschiedlichsten Vorstellungen reibungslos koordiniert werden muss. Deswegen wird dazu geraten, mindestens 20% Zeitpuffer zur ursprünglichen Planung dazu zu rechnen: Es ist immer ein Vielfaches an Mehrarbeit, wie man anfänglich denkt”, sagt Geschäftsführer Sven Junglas über den Mynd-Relaunch. Verlassen Sie sich also darauf, dass Sie Ihren Zeitpuffer – und noch mehr – garantiert ausreizen werden.

3. Suchmaschinenoptimierung

 

Der Relaunch steht selbstverständlich auch bei Ihrem Online-Auftritt an. Vielleicht haben Sie bei Ihrer alten Website bereits akribisch für die Suchmaschine optimiert. Wenn nicht, dann sollten Sie spätestens jetzt damit beginnen. Dabei geht es im Besonderen um die Auffindbarkeit Ihrer Seite für die Suchmaschinen. Dabei stehen Benutzerfreundlichkeit, Responsiveness und Content mit Mehrwert an oberster Stelle. Das heißt nicht, dass Sie die bisherigen Eigenschaften der alten Seite komplett über Bord werfen müssen. Identifizieren Sie mit passenden Analysetools wichtige Landingpages und Einstiegsseiten, die am häufigsten besucht wurden. Arbeiten Sie dabei heraus, welche Inhalte sich bei Ihnen bewährt haben, beispielsweise erkennbar aufgrund hoher Besuchsstatistiken oder einer hohen Konvertierungsfreudigkeit. Diese sollten Sie in gleicher oder verbesserter Form auch auf Ihrer neuen Internetseite einbringen. Ein Vergleich der KPIs zwischen der neuen und der alten Webseite ist unabdingbar. Das oberste SEO-Credo ist die interne Seitenstruktur, die sogenannte URL-Struktur. Dabei ist es besonders wichtig, dass rankende Inhalte oder URLs der alten Seite auch auf der neuen Seite implementiert und optimiert werden. In der Regel bringt ein Webseiten-Relaunch eine andere URL Struktur mit sich. Hier sollten die alten URLs auf die neuen URLs mit einer 301-Weiterleitung versehen werden, sodass Kunden oder auch die Suchmaschinen einen äquivalenten Inhalt auffinden können. Die Seite wird ohne 301-Weiterleitungen höchstwahrscheinlich einen starken Rankingverlust erleiden. Außerdem ist es im Zuge eines Relaunchs lohnenswert „neue Technologien“ wie https, HTML5, PHP7 etc. zu verwenden. Achtung: Falls die alte Seite auf http lief, sollten auch alle http URLs auf https via 301 weitergeleitet werden. Achten Sie darauf, dass nur die https-Variante der Webseite erreichbar ist. Nebenbei hat https noch einen positiven Nebeneffekt: Suchmaschinen finden https toll. Die verschlüsselten Inhalte führen eher zu einer positiven Nutzerfahrung und wirken sich positiv auf das Ranking aus.

 

Sonstige Punkte, die es durchzuchecken gilt:

 

  • > die neue Seite sollte zunächst im Testsystem laufen
  • > keine Indexierung der Seiten in der Testphase (noindex)
  • > Prüfung von Duplicate Content, Metadaten, Texten, Bildern & interner Verlinkung
  • > auf Pagespeed bzw. Performance achten
  • > Weiterleitungstabelle (Redirect-Map) erstellen

4. Funktion über Ästhetik

 

Wir Menschen sind visuelle Wesen, deswegen fühlen wir uns umso mehr von einer Website angezogen, wenn diese uns mit vielen ansprechenden, visuellen Reizen empfängt, ABER: Weniger ist auch hier mehr und die Funktionalität der Navigationsstruktur hat definitiv Vorrang vor einer bis ins letzte Detail vollzogenen 

Ästhetik. Ein sogenanntes Burger-Menü” eignet sich hier vor allem für eine Wahrung der Übersichtlichkeit und bietet dem Besucher eine kinderleichte Orientierung, auch in der mobilen Version. Unser Geschäftsführer Sven Junglas hat noch einen weiteren Tipp: Es ist hilfreich, die Kunden, die bisher nur die alte Brand kennen, auf der neuen Seite irgendwie abzuholen’; Also beispielsweise sogenannte Störer einzufügen, die den vollzogenen Relaunch ankündigen (Raider heißt jetzt Twix!”).”

5. Aber: Der erste Eindruck zählt

 

Wie gesagt, ästhetisches Design hat seine Grenzen. Dennoch ist es wichtig, die Seite so zu gestalten, dass der Besucher zum Verweilen eingeladen wird. Dafür ist nicht nur der Entwurf eines stringenten Corporate Designs ratsam, sondern auch eine Tonalität, die sowohl die Identität Ihres Unternehmens widerspiegelt, als auch enthusiastisch und serviceorientiert klingt. Besonders für die Gestaltung Ihrer Startseite sollten Sie sich im Klaren darüber sein, wie schnell ein potentieller Besucher geneigt ist, seinen Aufenthalt auf Ihrer Website zu beenden, wenn er sich nicht ausreichend angesprochen oder in den Bann gezogen fühlt.

6. Aufwand: Administration

 

Der administrative Aufwand ist wahrscheinlich der Punkt beim Relaunch, der Sie und Ihre Kollegen am ehesten in den Wahnsinn treiben wird – aber auch hier gilt: Nicht verzagen, eine gute Organisation ist die halbe Miete! Einleuchtend ist hierbei zunächst eine clevere Wahl des neuen Namens: Hat man sich genau überlegt, was damit gegebenenfalls assoziiert werden kann oder ob der Name überhaupt noch verfügbar ist? Haben Sie dafür am besten immer ein oder zwei weitere Namens-Asse im Ärmel, um nicht bei der Entdeckung eines Kurzwaren-Online-Geschäfts mit dem gleichen Namen, den Sie sich doch so schön zurechtgelegt hatten, die Nerven zu verlieren. Dann muss passend dazu natürlich alles andere umbenannt werden: Social Media, Email-Adressen, sämtliche Texte, die den Firmen- oder Markennamen enthalten müssen angepasst beziehungsweise umgeschrieben werden. Damit das alles reibungslos vonstatten geht, behalten Sie dazu besonders auch Punkt 8 im Blick!

7. Nicht ohne mein Team: Dem IT-Team die richtige Aufmerksamkeit schenken

 

Have you tried turning it off and on again?” – auch wenn Roy und Moss von der britischen Sitcom IT-Crowd ganz herzzerreißend liebe und witzige Menschen sind: Ihren IT-Experten, egal ob Agentur oder in der eigenen Firma, sollten Sie bei Ihrer Relaunch-Kommunikation genug Aufmerksamkeit schenken. Deswegen lohnt es sich, aufmerksam Erfahrungsberichte und Referenzen zu lesen und sich intensiv mit potentiellen Firmen, die den Relaunch technologisch umsetzen sollen, auseinanderzusetzen. Ein gutes IT-Team wird Ihnen auch bei der 27. Nachfrage zu dem neuen CMS noch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

8. Ressourcen im Blick

 

Insbesondere für Ihre Zeit- und Projektplanung ist es wichtig, sich einen genauen Überblick über die benötigten Ressourcen zu verschaffen: Welche Arbeitsschritte kommen für Ihren Relaunch überhaupt infrage? Wie können diese Arbeitsschritte intern aufgeteilt werden? Welche externe Hilfe wird benötigt? Fertigen Sie dazu am besten einen Ressourcenplan an, der genau festlegt, wer für welchen Arbeitsschritt zuständig ist und gegebenenfalls auch, wie viel Zeit dafür benötigt wird.

9. Überdenken der Inhalte

 

Wenn man ständig mit der Weiterentwicklung oder Effizienzsteigerung der eigenen Produkte beschäftigt ist, dann gerät vielleicht deren Präsentation auf der Website ein wenig in Vergessenheit. Nutzen Sie daher den Relaunch, um Ihre Produktseiten und weitere Inhalte so richtig auf Vordermann zu bringen! Bleiben Sie mit Ihren Inhalten immer frisch und aktuell ein Blogeintrag über die Messe von vor zwei Jahren mag zwar immer noch unterhaltsam sein, aber ein paar aktuellere Angebote daneben geben dem Ganzen ein kohärentes Bild. Vermeiden Sie das Benutzen von gleichen Texten auf mehreren Ihrer Unterseiten. Dies wird als „Duplicate Content“ bezeichnet und von Google mit einer Abwertung der eigenen Suchmaschinensichtbarkeit abgestraft. Zitate oder gleiche Inhalte in einer anderen Sprache werden dagegen nicht als doppelte Inhalte berücksichtigt.

10. Monitoring!!!

 

Nach dem Go-Live hat das Monitoring ein äußerst relevantes Alleinstellungsmerkmal: Es kann das Leben Ihres Relaunchs retten. Werden nämlich in den ersten Tagen nach dem Neustart der Website nicht die wichtigsten Onpage-Kriterien gecheckt, können eventuelle Fehler nicht erkannt und Kunden damit final verschreckt werden, denn wie schon gesagt: Der erste Eindruck zählt! Kontrollieren Sie also die Tracking-Daten, die SEO-Rankings, die Webmaster-Tools und sämtliche Verlinkungen, damit sich Fehler erst gar nicht breit machen können.

11. Continuous Relaunch

 

Ihr Unternehmen ist wie ein Fluss: Es befindet sich im stetigen Wandel. Was sich hier mehr nach einer Pocahontas-Philosophie anhört, ist in Wahrheit der wichtigste Hinweis für Ihren Neustart – vor dem Relaunch ist nach dem Relaunch! Lassen Sie sich nicht von der Konkurrenz einschüchtern, die vielleicht kurz nach Ihrem Relaunch mit einem noch tolleren und innovativeren Design daher kommt. Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, dann machen Sie es neu. Das mag sich zwar sehr banal anhören, ist aber auf Ihre Website bezogen von unbedingter Wichtigkeit. Wenn der große Rush des Relaunch auch erstmal abgeklungen ist, werden Sie merken, dass kleine Verbesserungen Ihnen als Klacks erscheinen. Ganz wichtig ist natürlich, dass gewisse USPs der Marke nie verschwinden, erinnert Sven Junglas:

„Am besten sollte man seine neuen Wege so gehen, dass man dabei alte Liebhaber nicht verschreckt.
Optische und inhaltliche Marker, die an die Brand-Identity anknüpfen, helfen dabei.”

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